Caritas Kontaktstelle für Menschen mit Behinderung Erding
Stellenbeschreibung
1. Informationen zur Einrichtung, Einzugsgebiet und der ZielgruppeDie Kontaktstelle für Menschen mit Behinderung ist eine Beratungs- und Kontaktstelle mit angeschlossenem ambulanten Hilfsdienst für Menschen mit geistiger, körperlicher Behinderung, chronisch kranken Menschen und deren Angehörige im Landkreis Erding. Neben der Beratung in allen Lebensfragen bietet die Kontaktstelle Familienentlastung und Schulbegleitung an. Außerdem werden regelmäßig stattfindende integrative Gruppenabende im Freizeitbereich, Reisen für Menschen mit geistiger Behinderung und Bildungskurse durchgeführt. Zielsetzung der Arbeit mit Menschen mit Behinderung ist es, selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen, Begegnung und Auseinandersetzung mit Nichtbehinderten zu schaffen, ein Leben in der Gemeinschaft zu ermöglichen, soziale Kontakte zu fördern und zu festigen, die Kompetenzen durch Bildungsangebote zu fördern und einen Rahmen für eine bedürfnisorientierte Freizeitgestaltung mit Gleichaltrigen zu schaffen.2. Arbeitszeit der Freiwilligen/ StellenplanDie Freiwilligen arbeiten nach AVR 39 Stunden in der Woche. Die Mittagspause ist tariflich geregelt. 30 Tage Urlaub.3. Ziele im BFD- Das Aufgabengebiet und die Organisationsabläufe der Kontaktstelle kennen lernen- Das pädagogische Konzept der Kontaktstelle verstehen und anwenden können- Aufbau eines Vertrauensverhältnisses sowohl zu den Betreuten Menschen mit Behinderung als auch zu den Eltern und den Teammitgliedern- Einfühlsamer Umgang mit den Menschen mit Behinderung in den Arbeitsfeldern- Eigene Grenzen kennenlernen und ziehen zu können.- Sukzessive Übernahme von Verantwortung- Einbringen von eigenen Stärken und Talenten- Soziale Berufsfelder kennen lernen- Berufliche Orientierung4. EinarbeitungszeitDie Einarbeitungszeit beträgt in der Regel 3 bis 4 Wochen, sie richtet sich aber auch nach dem Tempo des Freiwilligen.Dem Freiwilligen werden die Arbeitsabläufe erklärt.In Anleitungsgesprächen zu Beginn des BFD-Jahres wird der/dem Freiwilligen aufgezeigt, was ihre/seine Aufgabenbereiche sind und welche Erwartungen die Einrichtung an die/den Freiwillige/n hat.Ihr/Ihm wird Zeit zur Beobachtung gegeben. Während der Zeit des BFD finden regelmäßige Anleitungsgespräche statt.5.Tätigkeitsbereich der FreiwilligenDie BFD-Kraft arbeitet schwerpunktmäßig als Schulbegleiter/in eines Kindes mit Behinderung in der Förder- oder Regelschule. Außerdem ist die BFD-Kraft auch in der Familienentlastung (stundenweise Betreuung in der Familie), in der Betreuung von Menschen mit geistiger oder körperlicher Behinderung und in der Freizeitarbeit (Freizeitgruppen, Reisen) mit Menschen mit Behinderung eingesetzt. Außerdem unterstützt die BFD-Kraft auch in der Verwaltung die Verwaltungskräfte. Dies ist allerdings nur in Ausnahmefällen.6. Einbindung ins TeamDie/der Freiwillige kann an Schulbegleitung-Teamsitzungen teilnehmen. Im 4-wöchigen Rhythmus finden Anleitungsgespräche statt. Zudem hat die/der Freiwillige auch die Möglichkeit, sich während des Tages Informationen zu holen bzw. bei Unklarheiten nachzufragen. An den betriebsinternen Feiern (wie Weihnachtsfeier, Betriebsausflug) nimmt die/der BFDler/in teil.7. Mögliche ProjekteDie BFD-Kraft hat die Möglichkeit, im Rahmen der Freizeitarbeit eigene Projekte mit Anleitung eigenständig zu organisieren und durchzuführen.Der/die Freiwillige braucht einen Führerschein (Schaltgetriebe)Wir bieten keine Unterkunft an.Bewerber*innen müssen mindestens Deutschniveau B2 erfüllen.